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Die steigende diagnostische Bedeutung und der immer häufigere Einsatz von MRT-Geräten haben dazu geführt, dass Statistiken zufolge jeder Mensch mindestens einmal im Leben einen MRT-Scan benötigt. Allein in den USA werden täglich mehr als  100.000 MRT-Untersuchungen  durchgeführt. Die Indikationen reichen von Kontrolluntersuchungen nach Verletzungen, Erkrankungen oder Operationen bis hin zur Abklärung innerer Verletzungen nach einem Verkehrsunfall.

Ob Routine-Scan oder Notfall-MRT: die hohe Wahrscheinlichkeit, irgendwann in der MRT-Röhre zu liegen, betrifft Cochlea-Implantat-Nutzer ebenso wie nicht-implantierte Personen. Implantate und MRT – geht das zusammen? Eine berechtigte Frage. Und eine, die nicht pauschal beantwortet werden kann. Alle Cochlea-Implantate verfügen über einen Magneten. Die MRT-Sicherheit des Magneten und damit des Implantats kann aber je nach Produkt vollkommen unterschiedlich sein. Bei vielen CIs kann es während eines MRTs zu Komplikationen wie etwa Schmerzen oder einer Dislokation des Magneten kommen. Ein solches Risiko besteht jedoch nicht bei allen Implantaten. Warum das so ist? Die Antwort auf diese Frage liegt im Design des Implantatmagneten.1,2,3,4,5,6,7,8,9

Bei MED-EL legen wir seit mehr als 20 Jahren größten Wert darauf, Cochlea-Implantate zu entwickeln und zu fertigen, die herausragende MRT-Sicherheit bieten. Das spezielle Design von Magnet und Gehäuse macht rasche und sichere MRTs mit unseren Implantaten möglich – ein enormer Nutzen für Patienten und Ärzte. Mit MED-EL erhalten Ihre Patienten jederzeit und unkompliziert einen MRT-Scan, wenn sie diesen brauchen.

Die Vorteile auf einen Blick: 4,6,9

  • Sichere und beschwerdefreie MRT-Scans
  • Sofortiger Zugang zum MRT
  • Zeit- und Kostenersparnis für medizinische Dienstleister
  • Ein sicheres Gefühl und höchste Zuverlässigkeit

Sehen wir uns nun an, warum MED-EL beim Thema MRT so zuverlässig ist.4,5,6,9

Detaillierte Fakten und Anleitungen zu MRT-Scans mit all unseren Implantaten finden Sie übrigens online auf www.medel.com/de/isi.

Kraftvolle Magnetfelder

Werfen wir zuerst einen Blick ins Innere eines MRT-Scanners. Wie der Name bereits nahelegt, nutzt ein solches Gerät kraftvolle Magnetfelder zur Bildgebung. Diese Magnetfelder sind statisch, also für gewöhnlich in einem Zustand voller magnetischer Kraft. Und diese Kraft ist äußerst beachtlich. Mit dem Magneten eines 3,0 Tesla MRT-Geräts könnte man problemlos einen PKW in die Höhe heben. Momentan liegt die gängigste Magnetfeldstärke für MRT-Scans bei 1,5 Tesla. Hochauflösende 3,0 Tesla MRTs werden aber immer häufiger und haben sich bereits in etlichen Kliniken als Standard – und damit oftmals einzige Option – etabliert.

Kommen wir vom MRT-Magneten zum Magneten des Cochlea-Implantats. Jedes Cochlea-Implantat verfügt über einen Magneten, um die Übertragungsspule des extern getragenen Audioprozessors an der korrekten Position über dem Implantat zu halten. Viele Implantate besitzen einen sogenannten axialen Magneten. Dieser lässt sich mit einem gewöhnlichen Kühlschrankmagneten vergleichen: er hat zwei Pole, Norden und Süden. Zwei solche entgegengesetzten Pole erzeugt auch der MRT-Scanner. Liegt der Nordpol am Kopfende des Tomographen, so befindet sich an der gegenüberliegenden Seite – am Fußende – der Südpol. Da das Implantat flach in den Schädelknochen eingebettet ist, befindet sich der axiale Implantatmagnet in perpendikularer Position zum statischen Hauptfeld des MRT-Scanners. Im MRT reagiert der Implantatmagnet auf das starke Magnetfeld. Er versucht in seinem Magnetgehäuse, sich gemäß dem externen Magnetfeld auszurichten, also um 90 Grad zu kippen. Dieses Drehmoment kann zu einem starken Ziehen am Magneten führen und ist damit die größte Herausforderung bei MRT-Scans mit einem CI.

Weiche Silikontasche

Aktuell verwenden die meisten anderen Hersteller eine weiche Silikontasche, die den Magneten umschließt. Etwas genauer erklärt, handelt es sich dabei um eine dünne Silikonschicht, die den ansonsten frei liegenden Magneten am Rand umschließt und hält. Dieses Design dient dazu, den Implantatmagneten vor einem MRT-Scan chirurgisch entfernen zu können.1,2

Unglücklicherweise trägt es aber auch dazu bei, dass ein Magnet nicht nur chirurgisch, sondern auch unbeabsichtigt ‚entfernt‘ werden kann – durch das Magnetfeld während des MRT-Scans. Wie erwähnt, liegt es in der Natur des Magneten, sich gemäß dem stärkeren externen Magnetfeld auszurichten. Der Magnet versucht sich also während des Scans zu drehen. Dabei kann es passieren, dass der Magnet die weiche Silikontasche, die ihn nur an den Rändern umschließt, verlässt. Die Silikontasche ist nicht ausreichend in der Lage, den Magneten zu fixieren, und kann Dislokationen nur in geringem Ausmaß verhindern.3,4,5,6,7

Solche Dislokationen stellen eine beunruhigend häufige Komplikation dar. Deshalb erfordern Implantate anderer Hersteller, dass vor einem 1,5 T MRT-Scan entweder der Implantatmagnet chirurgisch entfernt oder ein sogenanntes ‚Splint System‘ (eine starre Fixierscheibe sowie ein enger Kopfverband) angelegt werden muss.1,2

Diese enganliegende Fixierung übt starken Druck auf die Haut aus, um zu verhindern, dass der Magnet kippt und disloziert. Das Drehmoment lässt sich damit aber nicht reduzieren. Die äußeren magnetischen Kräfte im MRT wirken nach wie vor auf den Magneten ein, der sich entsprechend auszurichten versucht. Dieses Kräftespiel kann dazu führen, dass die Haut zwischen Magnet und dem engen Kopfverband stark zusammengepresst wird.

 Noch schwerwiegender sind die Folgen aber, sollte ein axialer Magnet im MRT tatsächlich dislozieren und aus seinem Gehäuse gerissen werden. Im Falle einer Dislokation kann sich der Magnet im Extremfall ‘aufstellen’, also um 90 Grad kippen, um sich entsprechend des Nord-Süd-Magnetfelds im MRT auszurichten.

Auch wenn der Magnet nur ein wenig kippt, ohne vollständig zu dislozieren, können heftige Schmerzen auftreten und einen Abbruch des MRT-Scans erzwingen. Das Splint Kit kann im Übrigen nicht immer verhindern, dass es bei MRTs mit 1,5 Tesla zu Magnet-Dislokationen und damit zu extremen Schmerzen und weiteren (nicht vorgesehenen) chirurgischen Eingriffen kommt.3,4,5,6,8

Eine große Gefahr – sowohl bei einer geplanten chirurgischen Entnahme des Magneten vor dem MRT als auch bei einer ungeplanten Magnetdislokation im MRT – ist die Beschädigung der Silikontasche, die den Magneten umgibt. Ein Riss in dieser Silikontasche kann eine komplette Explantation und Reimplantation bedeuten. Walker et al. (2018) bezeichnen diese Problematik mit weichen Silikontaschen als „potentiell schwerwiegende und kostspielige Komplikation bei der Magnetentfernung“.3,8

Zusammengefasst zeigt sich, dass das Risiko einer Magnetdislokation Implantaten mit einer weichen Silikontasche inhärent ist und durchaus häufig auftritt. Diese Art der Komplikation ist gut dokumentiert – je nach Studie liegt die Gesamtrate der Dislokationen mit solchen Implantaten bei 1,5 T MRTs zwischen 30 und 55 Prozent. In der hohen Komplikationsgefahr bestimmter Implantate liegt auch der Grund dafür, dass manche Radiologen generell Abstand von MRTs mit Hörimplantaten nehmen – auch wenn die MRTs indiziert sind und das betreffende Implantat dafür zugelassen ist. Im Ernstfall, etwa nach einem schweren Verkehrsunfall, kann so ein notwendiger sofortiger Zugang zum MRT erschwert bzw. verzögert werden.3,4,5,6,8

Wahrscheinlich benötigen Ihre Patienten nicht jeden Tag eine MRT-Untersuchung. Dennoch: Würden Sie gerne mit einem Auto fahren, dessen Sicherheitsgurte eine Ausfallquote von 33-55 Prozent aufweisen?

Sicherer Rückhalt des Magneten

Bemerkenswert ist, dass derartige Komplikationen bei MED-EL Implantaten seit Jahrzehnten kein Problem darstellen. Woran liegt das?3,4,5,6,9

Bei MED-EL haben wir von Anfang an größten Wert auf Sicherheit und Zuverlässigkeit gelegt. Im Moment verwenden wir drei unterschiedliche Magnetdesigns für unsere Hörimplantate. Alle drei Varianten ermöglichen sofortigen, sicheren und zuverlässigen Zugang zu MRT-Untersuchungen – ohne das Risiko einer Dislokation des Magneten.

Sehen wir uns im Folgenden die speziellen MED-EL Magneten etwas genauer an, beginnend bei den Cochlea-Implantaten. Seit mehr als zwanzig Jahren kommen bei MED-EL Implantaten axiale Magneten zum Einsatz, die von einem Versteifungsring umschlossen und sicher im Spulenteil des Implantats eingebettet sind.


Der axiale CI-Magnet ist von Silikon und einem kräfteverteilenden Versteifungsring umschlossen.

Während eines MRT-Scans sorgt dieses Design dafür, dass die magnetischen Drehmomentkräfte gleichmäßig auf der gesamten Oberfläche des Spulenbereichs verteilt werden. Damit wird verhindert, dass sich der Druck in schmerzhafter Weise auf einen einzigen Punkt konzentriert. Ein gewöhnlicher Kopfverband minimiert Bewegungen des Magneten zusätzlich. Ein gewöhnlicher Kopfverband minimiert Bewegungen des Magneten zusätzlich.

  • CONCERTO, SONATA, PULSAR, C40+, C40
  • 1,5 Tesla MRTs ohne Schmerzen und Beschwerden
  • Kein Risiko einer Magnet-Dislokation
  • Keine Hörunterbrechung – sofort nach dem Scan wieder hören

 

Komplikationen bei MRT-Scans mit Cochlea-ImplantatenEine Studie zu MRT-Scans mit Cochlea-Implantaten zeigt, dass ausschließlich die Gruppe der MED-EL Nutzer MRT-Scans zur Gänze ohne Schmerzen, Beschwerden und Komplikationen absolvieren konnte.4,10

 

Sowohl das aktive BONEBRIDGE Knochenleitungsimplantat als auch das aktive VIBRANT SOUNDBRIDGE VORP 503 Mittelohrimplantat verfügen über einen sicheren Magneten, der die Kräfte im MRT ausgleicht und beschwerdefreie Scans bei 1,5 Tesla ermöglicht. Da diese Magneten das Drehmoment vollkommen neutralisieren, ist nicht einmal das Anlegen eines Kopfverbands notwendig.

  • BONEBRIDGE BCI 602 & SOUNDBRIDGE VORP 503
  • 1,5 Tesla MRTs ohne Schmerzen und Beschwerden
  • Kein Risiko einer Magnet-Dislokation
  • Kein Kopfverband notwendig
  • Keine Hörunterbrechung – sofort nach dem Scan wieder hören

Kommen wir zum nächsten großen Durchbruch in der MRT-Sicherheit von Hörimplantaten: dem SYNCHRONY Magneten.

Sichere MRTs bei 3 Tesla

Unsere SYNCHRONY und SYNCHRONY 2 Cochlea-Implantate wurden speziell für sichere MRT-Scans mit 1,5 und 3,0 Tesla entwickelt. Mit einem revolutionären diametrischen Implantatmagnet werden die negativen Effekte eines Drehmoments auf das Implantat aufgehoben.  Das revolutionäre diametrische Design eliminiert den negativen Effekt des magnetischen Drehmoments auf den Implantatmagneten – sogar bei 3,0 Tesla MRTs. Der Magnet kann frei rotieren und richtet sich gemäß dem MRT-Magnetfeld aus, wodurch keine unerwünschte Krafteinwirkung mehr am Cochlea-Implantat zerrt.9

Der SYNCHRONY Magnet kann frei rotieren und richtet sich in seinem sicheren Titangehäuse von selbst gemäß dem äußeren Magnetfeld aus.

Das verhindert ein unangenehmes Ziehen am Implantat und macht es darüber hinaus praktisch unmöglich, dass der Magnet verrutscht oder disloziert. Für gewöhnlich kann der Magnet beim Scan deshalb bedenkenlos im Implantat verbleiben. Sollte es jedoch einmal notwendig sein, etwa das Hirnareal unmittelbar unter oder neben dem Implantat zu scannen, kann der Magnet bei Bedarf sicher und einfach entnommen werden, um Bildartefakte zu vermeiden.11,12

 Im MRT richtet sich der frei rotierende Magnet in seinem Gehäuse selbst aus, wodurch praktisch kein magnetisches Drehmoment vorhanden ist.

Mit dem SYNCHRONY Magneten sind für MRT-Scans bei 1,5 oder 3,0 Tesla keinerlei spezielle Vorkehrungen erforderlich – weder eine Magnetentfernung noch das Anlegen von Verbänden oder sonstigen äußeren Verstärkungen. Ihr Patient nimmt einfach kurz vor dem Scan seinen Audioprozessor ab und schon kann der Scan starten – natürlich unter Einhaltung einiger weniger Hinweise in der entsprechenden Bedienungsanleitung. Sofort nach dem Scan kann der Patient den Audioprozessor wieder anbringen und wie gewohnt hören.9

  • SYNCHRONY und SYNCHRONY 2 Cochlea-Implantat
  • MRTs mit 1,5 und 3,0 Tesla ohne vorherige Magnetentfernung
  • Kein Risiko einer Magnet-Dislokation
  • Kein Kopfverband notwendig

Ein sicheres Gefühl

Irgendwann werden Ihre Patienten einen MRT-Scan benötigen. Dann ist es entscheidend, dass sie Implantate haben, die rasche und sichere MRT-Scans erlauben. Davon profitieren beide Seiten. Unterstützen Sie Ihre Patienten deshalb schon bei der Wahl des Implantats und helfen Sie ihnen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen. So wie Ihre Patienten sich auf Sie verlassen, können Sie sich auf uns verlassen.

 

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Wie laufen MRTs mit dem SYNCHRONY Implantat in der Praxis ab? Lesen Sie hier den interessanten Fallbericht einer Radiologie-Technologin.

Sie sind auch an der MRT-Sicherheit anderer MED-EL Produkte interessiert? Detaillierte MRT-Bedingungen und Sicherheitshinweise für all unsere Hörlösungen finden Sie auf www.medel.com/de/isi. Und sehen Sie sich auch unseren Blog-Artikel zum Thema MRT mit dem SOUNDBRIDGE oder BONEBRIDGE Implantat an.

Sollten Sie noch Fragen zu radiologischen Untersuchungen mit MED-EL Implantaten haben, schreiben Sie uns einfach via Kontaktformular.

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* Nutzer von MED-EL Cochlea-Implantaten können sich problemlos MRT-Untersuchungen unterziehen, sofern die Voraussetzungen gemäß der entsprechenden  Bedienungsanleitung eingehalten werden.

**Nicht alle der gezeigten Produkte, Zubehörteile oder Indikationen sind in allen Ländern zugelassen bzw. verfügbar. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen MED-EL Ansprechpartner.

Referenzen

  1. Cochlear Nucleus® Implants Magnetic Resonance Imaging Guide. http://www.cochlear.com/wps/wcm/connect/shared-library/downloads/cam-downloads/new-candidate-pdfs/mri-guidelines-us.pdf
  2. Magnetic Resonance Imaging (MRI) for HiRes 90K™ and HiRes 90K™ ADVANTAGE Cochlear Implants. https://www.advancedbionics.com/content/dam/advancedbionics/Documents/libraries/Audiologists-&-Surgeons-Library/MRI-for-the-HiRes-90K-Implant/mri-for-hires-90k-implant.pdf
  3. Hassepass, F., Stabenau, V., Arndt, S., Beck, R., Bulla, S., Grauvogel, T., & Aschendorff, A. (2014) Magnet dislocation: an increasing and serious complication following MRI in patients with cochlear implants. Rofo. 186 (7) 680–685
  4. Kim, B.G., Kim, J.W., Park, J.J., Kim, S.H., Kim, H.N., & Choi, J.Y. (2015). Adverse events and discomfort during magnetic resonance imaging in cochlear implant recipients. JAMA Otolaryngol Head Neck Surg. 141(1), 45–52.
  5. Carlson, M.L., Neff, B.A., Link, M.J., Lane, J.I., Watson, R.E., McGee, K.P., Bernstein, M.A., & Driscoll, C.L. (2015) Magnetic resonance imaging with cochlear implant magnet in place: safety and imaging quality. Otol Neurotol. 36(6):965–971.
  6. Young, N.M., Rojas, C., Deng, J., Burrowes, D., & Ryan, M. (2016) Magnetic resonance imaging of cochlear implant recipients. Otol Neurotol. 37(6):665–671.
  7. Gubbels, S., & McMenomey, S. (2006) Safety study of the Cochlear Nucleus 24 device with internal magnet in the 1.5 Tesla magnetic resonance imaging scanner. Laryngoscope. 116(6):865–871.
  8. Walker, B., Norton, S., Phillips, G., Christianson, E., Horn, D., & Ou, H. (2018) Comparison of MRI in pediatric cochlear implant recipients with and without retained magnet. Int. Journal of Pediatric Otorhinolaryngology. Epub ahead of print. https://doi.org/10.1016/j.ijporl.2018.03.013
  9. Todt, I., Tittel, A., Ernst, A., Mittmann, P., Mutze, S. (2017) Pain free 3 T MRI scans in cochlear implantees. Otol Neurotol. 38(10) e401–e404.
  10. Die angeführten Zahlen in Prozent errechnen sich aus der Anzahl an CI-Trägern, die während der 1,5 Tesla MRT-Untersuchung über Beschwerden, Schmerzen oder Komplikationen berichtet haben. Zwei MRT-Untersuchungen, die bei 3,0 Tesla durchgeführt wurden, wurden nicht miteingerechnet. Bei der Studie von Kim et al. In der retrospektiven Studie von Kim et al. (2015) wurden MRT-Untersuchungen mit 1,5 T und 3,0 T bei CI-Trägern ausgewertet. Die MRT-Untersuchungen wurden im Zeitraum 2003 bis 2014 durchgeführt. Die Studie berücksichtigt 18 Testpersonen. Von diesen waren 5 Nutzer eines Cochlea-Implantats von Advanced Bionics, 11 Nutzer eines Cochlea-Implantats des Herstellers Cochlear und 3 Nutzer eines MED-EL Cochlea-Implantats. Die Nutzer eines CIs von Advanced Bionics hatten insgesamt 9 MRTs bei 1,5 Tesla. Die Träger eines CIs von Cochlear hatten 12 MRTs bei 1,5 Tesla und 2 MRTs bei 3,0 Tesla. Die Nutzer eines CIs von MED-EL hatten insgesamt 8 MRTs bei 1,5 Tesla.
  11. Wagner, F., Wimmer, W., Leidolt, L., Vischer, M., Weder, S., Wiest, R., Mantokoudis, G., & Caversaccio, M. (2015) Significant artifact reduction at 1.5T and 3T MRI by the use of a cochlear implant with removable magnet: an experimental human cadaver study. PLoS One. 10(7): e0132483.
  12. Helbig, S., Stoever, T., Burck, I., Kramer, S. (2017) Cranial MRI in a young child with cochlear implants after bilateral magnet removal. Int J Pediatr Otorhinolaryngol. 103:1-4.

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