
In der bereits mehr als 100-jährigen Geschichte der Hörpädagogik – von den Grundzügen einer ersten Hörerziehung bis hin zum modernen Hör, Sprach- und Sprechtraining – entstanden etliche, teils in Widerspruch zueinander stehende Therapieansätze, die sich nach unterschiedlichen Forschungsergebnissen, Schulen und Moden richteten. In diesem Gastbeitrag beleuchtet die therapeutische Leiterin des CIC (Cochlear Implant Centrum) Rhein-Main,
Seit mehr als einem Jahrzehnt tausende Male erfolgreich implantiert und durch umfassende wissenschaftliche Daten fundiert, hat sich die BONEBRIDGE längst als das weltweit fortschrittlichste aktive Knochenleitungsimplantat-System (KL-System) etabliert. Kein anderes aktives KL-Implantat kann sich in Bezug auf Markterfahrung und Zuverlässigkeitsdaten mit der BONEBRIDGE messen. Stehen die allgemeine Performance und Sicherheit dieses Implantats also außer Zweifel,
Musik kann die soziale Verbundenheit und das persönliche Wohlbefinden unterstützen. Sie spielt für viele Menschen eine zentrale Rolle im Leben – ob mit oder ohne Cochlea-Implantat. Musik kann sogar zu einem „positiveren Altern beitragen, indem sie Menschen das Gefühl vermittelt, selbstbewusst, fähig und unabhängig zu sein und zugleich negative Emotionen wie Isolation oder Einsamkeit verringert“.
Wenn Sie in Ihrer Arbeit mit CI-Kandidaten zu tun haben, sind Ihnen die folgenden Fragen bestimmt geläufig: Wie klingt das Hören mit einem Cochlea-Implantat? Klingt es roboterhaft? Werde ich damit Stimmen erkennen? Kann ich mit dem CI gut Musik hören? Wie lange dauert die Eingewöhnungszeit? Diese Fragen sind nicht nur gängig, sondern auch allzu verständlich,