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Prof. Dr. Philippe Lefèbvre und Prof. Dr. Joachim Müller berichten über ihre Erfahrungen als Leiter der Machbarkeitsstudie zum vollständig implantierbaren Cochlea-Implantat (TICI) von MED-EL. Diese bahnbrechende Technologie integriert sämtliche Komponenten eines Cochlea-Implantats (Audioprozessor, Mikrofon und Batterie) in einem einzigen Gerät, das zur Gänze unter der Haut sitzt.
Immer mehr Studien belegen, dass Menschen stärker von ihren Cochlea-Implantaten profitieren, wenn der tonotope Abgleich zwischen CI und Cochlea möglichst exakt erfolgt. Nach einem Abriss über aktuelle Forschungsergebnisse zur tonotopen Diskrepanz erörtert der vorliegende Beitrag, wie in Wissenschaft und klinischer Praxis daran gearbeitet wird, diese zu minimieren und das Hörresultat mit Cochlea-Implantaten noch weiter zu verbessern.
Musik kognitiv zu verarbeiten, ist äußerst komplex. Die ausgefeilte Technologie von MED-EL ermöglicht Menschen mit Cochlea-Implantaten, Musik nicht nur zu hören, sondern sie sogar zu genießen.
Parallele Stimulation ermöglicht die interferenzfreie gleichzeitige Stimulation mehrerer Stellen in der Cochlea über den CI-Elektrodenträger.
Musik kann die soziale Verbundenheit und das persönliche Wohlbefinden unterstützen. Sie spielt für viele Menschen eine zentrale Rolle im Leben – ob mit oder ohne Cochlea-Implantat. Musik kann sogar zu einem „positiveren Altern beitragen, indem sie Menschen das Gefühl vermittelt, selbstbewusst, fähig und unabhängig zu sein und zugleich negative Emotionen wie Isolation oder Einsamkeit verringert“.