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Knochenleitungsimplantat oder aktives Mittelohrimplantat? Die Frage stellt sich in der klinischen Therapie von kombiniertem Hörverlust immer wieder, gibt es doch wesentliche Überschneidungen in den Indikationskriterien dieser beiden Implantat-Systeme. Klare Unterschiede zeigen sich dagegen in der Funktionsweise – und mitunter in den audiologischen Resultaten.
SONNET 3 – der neueste Hinter-dem-Ohr-Audioprozessor für Cochlea-Implantate von MED-EL ist da! Und mit ihm jede Menge Flexibilität, Freiheit und Hörleistung sowohl für Menschen mit Cochlea-Implantaten als auch für Sie als Fachperson. Der SONNET 3 vereint höchsten Tragekomfort mit praktischen Funktionen und möglichst natürlichem Hören. Als kleinster und leichtester SONNET Audioprozessor verfügt er über integriertes direktes Streaming, einen flexiblen Ohrhaken, eine Sensortaste und ein wasserfestes Gehäuse. Ebenfalls brandneu am Markt: die MAESTRO 11 Anpasssoftware. Mit Remote Care und einer neugestalteten Nutzeroberfläche unterstützt sie Sie dabei, effizient und zeitsparend noch mehr aus den SONNET 3 Prozessoren Ihrer Patient*innen herauszuholen.
Die Elektrode eines Cochlea-Implantats bildet die Brücke zwischen Implantat und Ohr – oder anders ausgedrückt zwischen Technologie und Natur – und hat damit einen maßgeblichen Einfluss auf das Hörresultat. Innerhalb der Forschung herrscht zunehmend Einigkeit darüber, dass Sprach- und Musikwahrnehmung mit dem CI besser sind, wenn größere Teile der Cochlea durch den Elektrodenträger erreicht und elektrisch simuliert werden. In diesem Artikel haben wir für Sie aktuelle Forschungsergebnisse zum Einfluss von CI-Elektrodenträgern auf den Hörerfolg zusammengefasst.
Auf der internationalen CI2024 Konferenz in Las Palmas de Gran Canaria stellt MED-EL mehrere Innovationen vor, welche die Zukunft der CI-Versorgung und audiologischen Anpassung mitprägen werden.
So verbreitet Hörverlust ist, so schwer tun sich normal hörende Personen mitunter im Umgang mit gehörlosen Menschen. Allein der Anblick eines Audioprozessors verunsichert manche Gesprächspartner. Dabei gibt es keinen Grund für Nervosität, sondern lediglich ein paar Kleinigkeiten, mit denen man das Gespräch für die Person mit dem Implantat einfacher und entspannter machen kann. Eine neue Serie an liebevoll designten Postern ruft diese Hinweise und Tricks leicht verständlich ins Bewusstsein.
Die Wirksamkeit von Hörrehabilitation nach dem Erhalt eines Cochlea-Implantats steht außer Zweifel. Aber wie sieht es präoperativ aus? Lassen sich Reha-Übungen bereits vorab gezielt dazu einsetzen, das spätere Hör- und Sprechvermögen zu unterstützen? Die Antwort ist: ja. Schon in der Vorbereitungsphase der Implantation ist eine Frühförderung der Kommunikationsfähigkeit von Säuglingen und Kleinkindern sinnvoll.