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Die enorme Variabilität der Cochlea hinsichtlich Größe, Form und Morphologie ist seit langem bekannt. Forschungen insbesondere zur Cochlea-Länge reichen bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Dank technologischer Fortschritte in Bildgebung und Analysesoftware ist eine individuelle Beurteilung der Cochlea-Anatomie nun im Rahmen klinischer Routineprozesse möglich. In diesem Artikel berichtet Dr. Sumit Agrawal (Western University, London, Ontario) über einen neuen, in Umfang und Qualität einzigartigen Datensatz zur Cochlea-Variabilität auf Basis von Synchrotron-Bildgebung.
Immer mehr Studien belegen, dass Menschen stärker von ihren Cochlea-Implantaten profitieren, wenn der tonotope Abgleich zwischen CI und Cochlea möglichst exakt erfolgt. Nach einem Abriss über aktuelle Forschungsergebnisse zur tonotopen Diskrepanz erörtert der vorliegende Beitrag, wie in Wissenschaft und klinischer Praxis daran gearbeitet wird, diese zu minimieren und das Hörresultat mit Cochlea-Implantaten noch weiter zu verbessern.
Parallele Stimulation ermöglicht die interferenzfreie gleichzeitige Stimulation mehrerer Stellen in der Cochlea über den CI-Elektrodenträger.
Jeder weiß, wie schwierig es sein kann, einen bequemen, perfekt sitzenden Schuh zu finden. Alle Schuhe, die man probiert, fühlen sich anders an. Und was einem schließlich passt, kann für jemand anderen mit der gleichen Schuhgröße die völlig falsche Wahl sein. Auch die menschliche Cochlea unterscheidet sich von Mensch zu Mensch – noch viel stärker