{"id":25687,"date":"2021-01-28T07:48:13","date_gmt":"2021-01-28T07:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.medel.pro\/mrts-mit-cochlea-implantat-was-bedeutet-hoechste-mrt-sicherheit\/"},"modified":"2023-03-29T16:33:36","modified_gmt":"2023-03-29T16:33:36","slug":"mrts-mit-cochlea-implantat-was-bedeutet-hoechste-mrt-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.medel.pro\/de\/produkte-neuheiten\/mrts-mit-cochlea-implantat-was-bedeutet-hoechste-mrt-sicherheit\/","title":{"rendered":"MRTs mit MED-EL Cochlea-Implantaten"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1611829230157{margin-bottom: 0px !important;}&#8220;]Die steigende diagnostische Bedeutung und der immer h\u00e4ufigere Einsatz von MRT-Ger\u00e4ten haben dazu gef\u00fchrt, dass Statistiken zufolge jeder Mensch mindestens einmal im Leben einen MRT-Scan ben\u00f6tigt. Allein in den USA werden t\u00e4glich <a href=\"https:\/\/data.oecd.org\/healthcare\/magnetic-resonance-imaging-mri-exams.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehr als 100.000 MRT-Untersuchungen<\/a> durchgef\u00fchrt. Die Indikationen reichen von Kontrolluntersuchungen nach Verletzungen, Erkrankungen oder Operationen bis hin zur Abkl\u00e4rung innerer Verletzungen nach einem Verkehrsunfall.<\/p>\n<p>Ob Routine-Scan oder Notfall-MRT: die hohe Wahrscheinlichkeit, irgendwann in der MRT-R\u00f6hre zu liegen, betrifft Cochlea-Implantat-Nutzer ebenso wie nicht-implantierte Personen. Implantate und MRT \u2013 geht das zusammen? Eine berechtigte Frage. Und eine, die nicht pauschal beantwortet werden kann. Alle Cochlea-Implantate verf\u00fcgen \u00fcber einen Magneten. Die MRT-Sicherheit des Magneten und damit des Implantats kann aber je nach Produkt vollkommen unterschiedlich sein. Bei manchen CIs kommt es w\u00e4hrend eines MRTs zu Komplikationen wie etwa Schmerzen oder einer Dislokation des Magneten kommen &#8211; bei anderen dagegen nicht. Warum das so ist? Die Antwort auf diese Frage liegt im Design des Implantatmagneten.<sup>1,2,3,4,5,6,7,8,9<\/sup><\/p>\n<p>Es war im Jahr 2014, als MED-EL mit dem SYNCHRONY Cochlea-Implantat und dem enthaltenen Magneten ein neues Zeitalter der MRT-Sicherheit* von H\u00f6rimplantaten einl\u00e4utete. Erstmals gab es Cochlea-Implantate, deren diametrische Magneten sich in ihrem Geh\u00e4use frei drehen und so die Kr\u00e4fte eines 3-Tesla-Magnetfelds ausgleichen konnten.<\/p>\n<p>Nachdem ein Cochlea-Implantat aber nicht nur ein paar Jahre genutzt wird, gibt es zahlreiche Menschen, die ihr CI bereits seit mehr als zehn oder sogar mehr als zwanzig Jahren tragen. Was f\u00fcr die hohe Zuverl\u00e4ssigkeit des Implantats spricht, kann in Bezug auf die MRT-Sicherheit eine Herausforderung sein: Die Mehrheit der momentanen CI-Nutzer verwendet nicht die jeweils neueste Generation ihres Implantats und verf\u00fcgt damit h\u00e4ufig auch nicht \u00fcber die modernste Magnettechnologie. Nur \u00fcber die allerneuesten CI-Magneten und deren MRT-Sicherheit zu sprechen, ist zwar sch\u00f6n, entspricht aber nicht der t\u00e4glichen Realit\u00e4t in den Arztpraxen und Radiologie-Abteilungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gro\u00dfartige MRT-Sicherheit*<\/h3>\n<p>Bei MED-EL legen wir seit mehr als 25 Jahren gr\u00f6\u00dften Wert darauf, Cochlea-Implantate zu entwickeln und zu fertigen, die hervorragende MRT-Sicherheit bieten. Das spezielle Design von Magnet und Geh\u00e4use macht rasche und sichere MRTs mit unseren Implantaten m\u00f6glich \u2013 ein enormer Nutzen f\u00fcr Patienten und \u00c4rzte. Mit MED-EL erhalten Ihre Patienten jederzeit und unkompliziert einen MRT-Scan, wenn sie diesen brauchen.<\/p>\n<p>Dieser sichere und unkomplizierte Zugang zu MRTs ohne chirurgische Entfernung*** des Implantatmagneten zeichnet s\u00e4mtliche MED-EL Cochlea-Implantate seit dem Jahr 1994 aus*: Mit unseren Implantaten der Serien SYNCHRONY, CONCERTO, SONATA, PULSAR und COMBI 40\/COMBI 40+ lassen sich MRT-Scans ohne zus\u00e4tzliche Operationen durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Vorteile auf einen Blick:<sup>4,6,9<\/sup><\/p>\n<ul>\n<li>Sorgenfreie und rasche MRT-Scans<\/li>\n<li>Sofortiger Zugang zum MRT<\/li>\n<li>Zeit- und Kostenersparnis f\u00fcr medizinische Dienstleister<\/li>\n<li>Ein sicheres Gef\u00fchl<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sehen wir uns nun an, warum MED-EL beim Thema MRT so zuverl\u00e4ssig ist.<sup>4,5,6,9<\/sup><\/p>\n<p>Detaillierte Fakten und Anleitungen zu MRT-Scans mit all unseren Implantaten finden Sie \u00fcbrigens online auf <a href=\"http:\/\/www.medel.com\/de\/isi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.medel.com\/de\/isi<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kraftvolle Magnetfelder<\/h3>\n<p>Werfen wir nun einen Blick ins Innere eines MRT-Scanners. Wie der Name nahelegt, nutzt ein solches Ger\u00e4t kraftvolle Magnetfelder zur Bildgebung. Diese Magnetfelder sind statisch, also f\u00fcr gew\u00f6hnlich in einem Zustand voller magnetischer Kraft. Und diese Kraft ist \u00e4u\u00dferst beachtlich. Mit dem Magneten eines MRT-Ger\u00e4ts k\u00f6nnte man problemlos einen PKW in die H\u00f6he heben. Momentan liegt die g\u00e4ngigste Magnetfeldst\u00e4rke f\u00fcr MRT-Scans bei 1,5 Tesla. Hochaufl\u00f6sende 3,0 Tesla MRTs werden aber immer h\u00e4ufiger.<\/p>\n<p>Kommen wir vom MRT-Magneten zum Magneten des Cochlea-Implantats. Jedes Cochlea-Implantat verf\u00fcgt \u00fcber einen Magneten, um die \u00dcbertragungsspule des extern getragenen Audioprozessors an der korrekten Position \u00fcber dem Implantat zu halten. Neuere CI-Generationen verf\u00fcgen \u00fcber frei drehbare, sich selbst im externen Magnetfeld ausrichtende Magneten. MED-EL brachte diese Innovation als erster Hersteller im Jahre 2014 auf den Markt. Andere Hersteller folgten ab 2018 mit \u00e4hnlichen Technologien.<\/p>\n<p>Wenngleich die Zahl der Nutzer neuester Cochlea-Implantate laufend anw\u00e4chst, tragen derzeit noch die meisten Nutzer Implantate fr\u00fcherer Generationen (vor 2014) mit einem sogenannten axialen Magneten. Dieser ist perpendikular zur Haut magnetisiert und l\u00e4sst sich mit einem gew\u00f6hnlichen K\u00fchlschrankmagneten vergleichen: er hat zwei Pole, Norden und S\u00fcden. Zwei solche entgegengesetzten Pole erzeugt auch der MRT-Scanner. Liegt der Nordpol am Kopfende des Tomographen, so befindet sich an der gegen\u00fcberliegenden Seite \u2013 am Fu\u00dfende \u2013 der S\u00fcdpol. Da das Implantat flach in den Sch\u00e4delknochen eingebettet ist, befindet sich der axiale Implantatmagnet in perpendikularer Position zum statischen Hauptfeld des MRT-Scanners. Im MRT reagiert der Implantatmagnet auf das starke Magnetfeld. Er versucht in seinem Magnetgeh\u00e4use, sich gem\u00e4\u00df dem externen Magnetfeld auszurichten, also um 90 Grad zu kippen. Dieses Drehmoment kann zu einem starken Ziehen am Magneten f\u00fchren und ist damit die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung bei MRT-Scans mit einem CI.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>R\u00fcckhalt durch Design<\/h3>\n<p>Zwei Faktoren beeinflussen ma\u00dfgeblich, wie sich der Implantatmagnet w\u00e4hrend des MRT-Scans verh\u00e4lt: erstens das Design des Magneten selbst und zweitens die Art, wie der Magnet im Implantat fixiert wird.<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Welcher Magnet kommt zum Einsatz? <\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Axiale Magneten<\/strong> verf\u00fcgen \u00fcber zwei Pole und funktionieren im Prinzip wie gew\u00f6hnliche K\u00fchlschrankmagneten. Die Magnetisierung verl\u00e4uft perpendikular zur Haut. Solche Magneten halten den Audioprozessor zuverl\u00e4ssig an seinem Platz, k\u00f6nnen aber bei MRT-Untersuchungen aufgrund des auftretenden Drehmoments zu Problemen f\u00fchren.<\/li>\n<li><strong>Diametrische, frei drehbare Magneten<\/strong> sind horizontal magnetisiert (die Magnetisierung verl\u00e4uft parallel zur Haut). Ihre Beweglichkeit im Geh\u00e4use erlaubt es ihnen, sich frei zu drehen und sich so dem \u00e4u\u00dferen Magnetfeld entsprechend auszurichten. Diese Eigenschaft erm\u00f6glicht drehmomentfreie MRTs sogar bei einer Feldst\u00e4rke von 3,0 Tesla.<sup>9<\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Worin ist der Magnet fixiert?<\/strong>\n<ul>\n<li>Manche Implantate verf\u00fcgen \u00fcber eine <strong>weiche Tasche aus d\u00fcnnem Silikon<\/strong> oder einem \u00e4hnlichen Kunststoff, in der der Magnet sitzt. Bei axialen Magneten bietet diese Tasche aber nicht ausreichend Halt, um ein Kippen bzw. Verrutschen des Magneten im MRT-Magnetfeld zu verhindern. Im Gegensatz zu frei drehbaren Magnet-Designs ist das Konzept mit dem axialen Magneten in der Silikontasche darauf ausgelegt, den Magneten vor dem Scan zu entfernen.<sup>7<\/sup><\/li>\n<li><strong>Fix eingebettete Magneten<\/strong> sind fest mit dem Implantat verbunden. Sie neutralisieren die Kr\u00e4fte des MRT-Magnetfelds nicht, verteilen sie aber \u00fcber eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Fl\u00e4che, um das Risiko einer Dislokation des Magneten zu minimieren.<\/li>\n<li><strong>Sicher entfernbare Magneten<\/strong> kombinieren die Sicherheit eines fest verschlossenen Magnetgeh\u00e4uses mit der M\u00f6glichkeit, den Magneten bei Bedarf (zur Vermeidung eines Bildartefakts) vor dem Scan entnehmen und danach wieder einsetzen zu k\u00f6nnen.<sup>10,11<\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Weiche Silikontasche: Magnet-Dislokation<\/h3>\n<p>Die \u00fcberwiegende Mehrheit dokumentierter Probleme bei MRT-Scans mit Cochlea-Implantaten geht auf \u201eaxiale Magneten in einer weichen Silikontasche\u201c zur\u00fcck.<sup>3,4,5,6,7,8,9,12<\/sup><br \/>\nDas neue, g\u00e4nzliche andere Design mit dem frei drehbaren, sich selbst ausrichtenden Magneten, kann helfen, solche drehmomentinduzierten Komplikationen zu reduzieren. Bis der Gro\u00dfteil der CI-Nutzer von dieser Errungenschaft profitiert, wird es allerdings noch einige Zeit dauern \u2013 schlie\u00dflich werden in vielen L\u00e4ndern nach wie vor haupts\u00e4chlich Implantate fr\u00fcherer Generationen (mit axialen Magneten) implantiert.<\/p>\n<p>Bei ihren Implantaten mit axialen Magneten setzten die meisten anderen Hersteller seit etwa 1997 auf eine weiche Silikontasche, die den Magneten umschlie\u00dft. Etwas genauer erkl\u00e4rt handelt es sich dabei um eine d\u00fcnne Silikonschicht, die den ansonsten frei liegenden Magneten am Rand umschlie\u00dft und h\u00e4lt. Dieses Design dient dazu, den Implantatmagneten vor einem MRT-Scan chirurgisch entfernen zu k\u00f6nnen.<sup>1,2<\/sup><\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren lie\u00df sich immer wieder ein Trend beobachten, den Implantatmagneten bei MRTs mit 1,5 Tesla einfach im Implantat zu belassen \u2013 auch dann, wenn es sich um ein Implantat handelte, das ohne vorige Magnetentfernung nicht f\u00fcr solche Scans zugelassen war. Grund daf\u00fcr war die \u00dcberlegung, \u201eunn\u00f6tige\u201c Operationen zum Entfernen und Wiedereinsetzen des Magneten zu vermeiden, da diese ebenfalls mit gewissen Risiken verbunden sind.<sup>5,12<\/sup><\/p>\n<p>Ungl\u00fccklicherweise tr\u00e4gt das aber dazu bei, dass ein axialer Magnet unbeabsichtigt \u201aentfernt\u2018 werden kann \u2013 durch das Magnetfeld w\u00e4hrend des MRT-Scans. Wie erw\u00e4hnt, liegt es in der Natur des axialen Magneten, sich gem\u00e4\u00df dem st\u00e4rkeren externen Magnetfeld auszurichten. Der Magnet versucht sich also w\u00e4hrend des Scans zu drehen. Dabei kann es passieren, dass der Magnet die weiche Silikontasche, die ihn nur an den R\u00e4ndern umschlie\u00dft, verl\u00e4sst. Die Silikontasche ist nicht ausreichend in der Lage, den Magneten zu fixieren, und kann Dislokationen nur in geringem Ausma\u00df verhindern.<sup>3,4,5,6,7<\/sup><\/p>\n<p>Solche Dislokationen stellen eine beunruhigend h\u00e4ufige Komplikation dar. Deshalb erfordern Implantate anderer Hersteller, dass vor einem 1,5 T MRT-Scan entweder der Implantatmagnet chirurgisch entfernt oder ein sogenanntes \u201aSplint System\u2018 (eine starre Fixierscheibe sowie ein enger Kopfverband) angelegt werden muss.<sup>1,2 <\/sup><\/p>\n<p>Diese enganliegende Fixierung \u00fcbt starken Druck auf die Haut aus, um zu verhindern, dass der Magnet kippt und disloziert. Das Drehmoment l\u00e4sst sich damit aber nicht reduzieren. Die \u00e4u\u00dferen magnetischen Kr\u00e4fte im MRT wirken nach wie vor auf den Magneten ein, der sich entsprechend auszurichten versucht. Dieses Kr\u00e4ftespiel kann dazu f\u00fchren, dass die Haut zwischen Magnet und dem engen Kopfverband stark zusammengepresst wird.<\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-6525\" src=\"https:\/\/blog.medel.pro\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/axial-cochlear-implant-magnet-in-mri-e1521642148359.png\" alt=\"Axial cochlear implant magnet in mri\" width=\"600\" height=\"430\" \/><\/em><\/p>\n<p><em>Noch schwerwiegender sind die Folgen aber, sollte ein axialer Magnet im MRT tats\u00e4chlich dislozieren und aus seinem Geh\u00e4use gerissen werden. Im Falle einer Dislokation kann sich der Magnet im Extremfall \u2018aufstellen\u2019, also um 90 Grad kippen, um sich entsprechend des Nord-S\u00fcd-Magnetfelds im MRT auszurichten.<\/em><\/p>\n<p>Auch wenn der Magnet nur ein wenig kippt, ohne vollst\u00e4ndig zu dislozieren, k\u00f6nnen heftige Schmerzen auftreten und einen Abbruch des MRT-Scans erzwingen. Das Splint Kit kann im \u00dcbrigen nicht immer verhindern, dass es bei MRTs mit 1,5 Tesla zu Magnet-Dislokationen und damit zu extremen Schmerzen und weiteren (nicht vorgesehenen) chirurgischen Eingriffen kommt.<sup>3,4,5,6,8<\/sup><\/p>\n<p>Es zeigt sich, dass das Risiko einer Magnet-Dislokation Implantaten mit einer weichen Silikontasche inh\u00e4rent ist und durchaus h\u00e4ufig auftritt. Diese Art der Komplikation ist gut dokumentiert \u2013 je nach Studie liegt die Gesamtrate der Dislokationen mit solchen Implantaten bei 1,5 T MRTs zwischen 30 und 55 Prozent. In der hohen Komplikationsgefahr bestimmter Implantate liegt auch der Grund daf\u00fcr, dass manche Radiologen generell Abstand von MRTs mit H\u00f6rimplantaten nehmen \u2013 auch wenn die MRTs indiziert sind und das betreffende Implantat daf\u00fcr zugelassen ist. Im Ernstfall, etwa nach einem schweren Verkehrsunfall, kann so ein notwendiger sofortiger Zugang zum MRT erschwert bzw. verz\u00f6gert werden.<sup>3,4,5,6,8<\/sup><\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die weiche Silikontasche ist anf\u00e4llig f\u00fcr Sch\u00e4den<\/h3>\n<p>Abgesehen von der zeitlichen Verz\u00f6gerung und dem zus\u00e4tzlichen Aufwand der Magnetentfernung birgt das Implantat-Design mit der weichen Silikontasche ein weiteres Risiko: Die d\u00fcnne Silikontasche kann rei\u00dfen und so im schlimmsten Fall eine Explantation des gesamten Implantats notwendig machen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-15755\" src=\"https:\/\/blog.medel.pro\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/axial-magnet-removal-for-cochlear-implant-mri-tear.jpg\" alt=\"\" width=\"730\" height=\"558\" \/><\/p>\n<p>Jede chirurgische Manipulation an der weichen Silikontasche vor und nach der MRT-Untersuchung \u2013 von der Entnahme des Magneten \u00fcber das Einsetzen eines nichtmagnetischen Platzhalters bis hin zur Insertion eines neuen Magneten nach dem Scan \u2013 birgt die Gefahr, das Implantat zu besch\u00e4digen. Das gilt f\u00fcr \u00e4ltere Designs dieser Taschen ebenso wie f\u00fcr neuere, in denen der Magnet zus\u00e4tzlich in einer kleinen Kassette aus Kunststoff sitzt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0165587618301290\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Walker et al. (2018)<\/a> beschreiben dieses Problem mit den weichen Magnet-Silikontaschen als \u201epotenziell schwerwiegende und kostspielige Komplikation wiederholter Magnetentnahmen\u201c.<sup>3,8<\/sup> Ein Riss in dieser Silikontasche kann eine komplette Explantation und Reimplantation bedeuten.<br \/>\nWenn der Magnet nur mit dem Risiko einer Besch\u00e4digung des Implantats und damit einer Reimplantation entfernt werden kann \u2013 wo liegt dann der Nutzen f\u00fcr Radiologen und Patienten?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>SAR-Grenzwerte: 3,0 T \u2260 3,0 T<\/h3>\n<p>Im Allgemeinen drehen sich bei MRT-Untersuchungen mit Implantaten die Gedanken von Radiologen um andere Risiken als Magnet-Dislokationen. Egal, ob bei Schrittmachern oder Neurostimulation des Gehirns \u2013 vorrangiges Risiko ist normalerweise die Sch\u00e4digung von Gewebe durch eine starke Erhitzung langer Stimulationselektroden. Die Elektroden von Cochlea-Implantaten sind aber ungleich k\u00fcrzer als jene, die beispielsweise in der R\u00fcckenmarkstimulation zum Einsatz kommen. Damit ist auch das Risiko der Hitzeentwicklung ungleich geringer.<\/p>\n<p>Nichtsdestoweniger gilt es bei Scans mit Cochlea-Implantaten je nach Modell unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen bzw. Scan-Parameter einzuhalten. Zentraler Parameter ist das Ma\u00df der Radioenergie, die vom Patienten und seinem Implantat aufgenommen wird \u2013 besser bekannt als Spezifische Absorptionsrate (SAR).<\/p>\n<p>Ein Blick in die MRT-Bedingungen einzelner Cochlea-Implantate lohnt sich durchaus. Es gibt beispielsweise ein neues Implantat, das ebenfalls wie etwa unser SYNCHRONY 2 Implantat damit beworben wird, jederzeit MRTs mit 3,0 Tesla zu erm\u00f6glichen. Das ist auch so, allerdings erfordert der Scan mit diesem <a href=\"https:\/\/www.cochlear.com\/41da3ad9-a56b-4c25-8719-9a5a29f1c8bb\/D941695_4-01_DE_MRI-Guidelines_EMEA_WEB.pdf?MOD=AJPERES&amp;CONVERT_TO=url&amp;CACHEID=ROOTWORKSPACE-41da3ad9-a56b-4c25-8719-9a5a29f1c8bb-mK7Khnr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Implantat des anderen Herstellers eine Beschr\u00e4nkung der SAR-Werte f\u00fcr Ganzk\u00f6rper-MRTs auf durchschnittlich &lt;0,4 W\/kg<\/a>. Und so ist es bei zahlreichen Cochlea-Implantaten anderer Hersteller \u2013 selbst f\u00fcr Scans mit lediglich 1,5 Tesla sind mitunter sehr restriktive bzw. niedrige SAR-Grenzwerte vorgeschrieben.<\/p>\n<p>Warum ist dieser Aspekt so wichtig? Weil MRT-Scans nicht nur sicher, sondern nat\u00fcrlich auch zweckdienlich sein sollen. Radiologen sollen bei Scans mit Cochlea-Implantaten m\u00f6glichst viele n\u00fctzliche Optionen haben, um eine optimale Bildgebung zu erzielen. Engere Grenzen bei Einstellungen, etwa durch geringe SAR-Limits, k\u00f6nnen den Scan-Vorgang verl\u00e4ngern und die Bildqualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigen. Dar\u00fcber k\u00f6nnen sie die Sicherheitsspanne verringern und so Scans im t\u00e4glichen Betrieb erschweren.<\/p>\n<p><em>\u201c<a href=\"http:\/\/www.ajnr.org\/content\/37\/11\/1996\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tests zeigen, dass mit der Verringerung der SAR eine Verringerung der anatomischen Detaildarstellung im subthalamischen Areal einhergeht. T2-gewichtete Bilder, die mit einer SAR von 0,4 W\/kg erstellt wurden, wurden vom Neurochirurgen und vom Neuroradiologen \u00fcbereinstimmend als unzureichend f\u00fcr eine Stereotaxie erachtet.\u201d<\/a><\/em><em><sup>13<\/sup><\/em><\/p>\n<p>Daraus geht klar hervor, dass die neuen Magnet-Designs anderer Hersteller weder Radiologen noch Implantat-Nutzern zwangsl\u00e4ufig das Leben erleichtern: Auch wenn die neuen Implantate MRTs mit h\u00f6heren Feldst\u00e4rken erlauben m\u00f6gen \u2013 viele der Herausforderungen im klinischen MRT-Alltag bleiben nach wie vor dieselben.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Sicherer Halt des Magneten<\/h3>\n<p>Bemerkenswert ist, dass Komplikationen bei MED-EL Implantaten seit Jahrzehnten kein Problem darstellen. Woran liegt das?<sup>3,4,5,6,9<\/sup><\/p>\n<p>Bei MED-EL haben wir von Anfang an gr\u00f6\u00dften Wert auf Sicherheit und Zuverl\u00e4ssigkeit gelegt. Im Jahre 1994 pr\u00e4sentierten wir als weltweit erster Hersteller Cochlea-Implantate, die jederzeit sicheren und komfortablen Zugang zu MRT-Scans erm\u00f6glichten.<\/p>\n<p>\u00dcber Jahrzehnte waren unsere Cochlea-Implantate mit sicher eingebetteten axialen Magneten ausgestattet, die ein Verrutschen im MRT praktisch unm\u00f6glich machten: Bei mehr als 100.000 eingesetzten MED-EL Cochlea-Implantaten ist kein einziger Fall einer Dislokation des Implantatmagneten dokumentiert.<\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6528\" src=\"https:\/\/blog.medel.pro\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/concerto-magnet_v1-e1521642996393.png\" alt=\"Secure axial magnet cochlear implant\" width=\"600\" height=\"335\" \/><\/em><\/p>\n<p><em>Ein MED-EL Cochlea-Implantat mit axialem Magnet. Dieser ist von Silikon und einem kr\u00e4fteverteilenden Versteifungsring umschlossen.<\/em><\/p>\n<p>W\u00e4hrend eines MRT-Scans sorgt dieses Design daf\u00fcr, dass die magnetischen Drehmomentkr\u00e4fte gleichm\u00e4\u00dfig auf der gesamten Oberfl\u00e4che des Spulenbereichs verteilt werden. Der axiale Magnet hilft also zu verhindern, dass sich der Druck in schmerzhafter Weise auf einen einzigen Punkt konzentriert. Ein gew\u00f6hnlicher Kopfverband minimiert Bewegungen des Magneten zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p>Erlauben die vorgeschriebenen SAR-Grenzwerte eine zielf\u00fchrende Bildgebung?<\/p>\n<p>Diese Frage l\u00e4sst sich klar mit Ja beantworten, zumal alle MED-EL Mehrkanal-Cochlea-Implantate seit dem Jahr 1994 f\u00fcr 1.5T-MRTs im normalen Betriebsmodus zugelassen sind. Gem\u00e4\u00df den Bedingungen in der Gebrauchsanweisung liegen die SAR-Werte bei 3,2 W\/kg f\u00fcr Kopf-Scans und bei durchschnittlich 2,0 W\/kg f\u00fcr Ganzk\u00f6rper-Scans.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/blog.medel.pro\/de\/mrt-hinweise-fuer-cochlea-implantate-von-med-el-schritt-fuer-schritt-erklaert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CONCERTO, SONATA, PULSAR, C40+, C40<\/a><\/li>\n<li>1,5 Tesla MRTs im normalen Betriebsmodus (gem\u00e4\u00df den Bedingungen in der Gebrauchsanweisung)<\/li>\n<li>Minimiertes Risiko einer Magnet-Dislokation<\/li>\n<li>Anlegen eines gew\u00f6hnlichen Kopfverbands<\/li>\n<li>Keine H\u00f6runterbrechung \u2013 sofort nach dem Scan wieder h\u00f6ren<\/li>\n<\/ul>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>BONEBRIDGE &amp; VIBRANT SOUNDBRIDGE<\/h3>\n<p>MRT-Sicherheit beschr\u00e4nkt sich \u00fcbrigens nicht auf unsere Cochlea-Implantate, sondern gilt genauso f\u00fcr andere MED-EL H\u00f6rimplantat-Systeme. Sowohl das aktive BONEBRIDGE Knochenleitungsimplantat als auch das aktive VIBRANT SOUNDBRIDGE VORP 503 Mittelohrimplantat verf\u00fcgen \u00fcber einen sicheren Magneten, der die Kr\u00e4fte im MRT ausgleicht und beschwerdefreie Scans bei 1,5 Tesla erm\u00f6glicht. Da diese Magneten das Drehmoment vollkommen neutralisieren, ist nicht einmal das Anlegen eines Kopfverbands notwendig.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/blog.medel.pro\/de\/immer-einen-schritt-voraus-das-neue-aktive-knochenleitungsimplantat-bci-602-fuer-die-bonebridge\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BONEBRIDGE BCI 602<\/a> &amp; <a href=\"https:\/\/blog.medel.pro\/de\/mrt-mit-vibrant-soundbridge-und-bonebridge-prim-dr-thomas-keintzel-teilt-seine-erfahrungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SOUNDBRIDGE VORP 503<\/a><\/li>\n<li>1,5 Tesla MRTs im normalen Betriebsmodus (gem\u00e4\u00df den Bedingungen in der Gebrauchsanweisung)<\/li>\n<li>Minimiertes Risiko einer Magnet-Dislokation<\/li>\n<li>Kein Kopfverband notwendig<\/li>\n<li>Keine H\u00f6runterbrechung \u2013 sofort nach dem Scan wieder h\u00f6ren<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die Vorg\u00e4ngerversion VORP 502 ist nicht f\u00fcr MRT-Scans zugelassen!<\/em><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3>Sichere MRTs bei 3 Tesla<\/h3>\n<p>Kommen wir zum n\u00e4chsten gro\u00dfen Durchbruch in der MRT-Sicherheit von H\u00f6rimplantaten: der SYNCHRONY Magnet.<\/p>\n<p>Unsere SYNCHRONY und SYNCHRONY 2 Cochlea-Implantate wurden speziell f\u00fcr sichere MRT-Scans mit 1,5 und 3,0 Tesla entwickelt. Mit einem revolution\u00e4ren diametrischen Implantatmagneten, den MED-EL 2014 mit der ersten Generation des SYNCHRONY Cochlea-Implantats als Weltneuheit auf den Markt brachte, werden die negativen Effekte eines Drehmoments auf das Implantat aufgehoben. Das revolution\u00e4re diametrische Design eliminiert den negativen Effekt des magnetischen Drehmoments auf den Implantatmagneten \u2013 sogar bei 3,0 Tesla Feldst\u00e4rke. Der Magnet kann frei rotieren und richtet sich gem\u00e4\u00df dem MRT-Magnetfeld aus, wodurch keine unerw\u00fcnschte Krafteinwirkung mehr am Cochlea-Implantat zerrt.<sup>9<\/sup> Hochaufl\u00f6sende Scans k\u00f6nnen ohne vorherige Magnetentfernung*** und ohne zus\u00e4tzliche Stabilisierungsma\u00dfnahmen (Kopf-Bandage bzw. Splint Kit) durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-16726 size-full\" src=\"https:\/\/blog.medel.pro\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/synchrony2.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"320\" \/>Der SYNCHRONY Magnet kann frei rotieren und richtet sich in seinem sicheren Titangeh\u00e4use von selbst gem\u00e4\u00df dem \u00e4u\u00dferen Magnetfeld aus.<\/em><\/p>\n<p>Die freie Rotation des Magneten verhindert ein unangenehmes Ziehen am Implantat und macht es dar\u00fcber hinaus praktisch unm\u00f6glich, dass der Magnet verrutscht oder disloziert. F\u00fcr gew\u00f6hnlich kann der Magnet beim Scan deshalb bedenkenlos im Implantat verbleiben. Sollte es jedoch einmal notwendig sein, etwa das Hirnareal unmittelbar unter oder neben dem Implantat zu scannen, kann der Magnet bei Bedarf sicher und einfach entnommen werden, um Bildartefakte zu vermeiden. <sup>10,12 <\/sup><\/p>\n<p>Dank seiner Form und des konischen Verriegelungsmechanismus ist der SYNCHRONY Magnet \u00fcber die gesamte H\u00f6he der Implantatspule sicher in seinem Geh\u00e4use fixiert. Dieses einzigartige, robuste Design erm\u00f6glicht wiederholte Entnahmen des Magneten ohne irgendeine Besch\u00e4digung des Implantats.<\/p>\n<p>Ipsilaterale Darstellungen des Gehirnareals in unmittelbarer N\u00e4he des Implantats machen nur einen geringen Teil der t\u00e4glich durchgef\u00fchrten MRT-Scans aus. Deshalb ist eine Entfernung des Magneten vor dem MRT-Scan nur \u00e4u\u00dferst selten erforderlich. Unser seit etlichen Jahren bestehender eigener Anspruch, mit unseren Implantaten sichere MRTs f\u00fcr Patienten wie Kliniker zu erm\u00f6glichen, treibt uns aber an, auch dieses seltene Erfordernis zu bedienen.<\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-6526\" src=\"https:\/\/blog.medel.pro\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/synchrony-magnet-in-mri-e1521642106565.png\" alt=\"SYNCHRONY Cochlear Implant magnet in MRI\" width=\"600\" height=\"477\" \/>Im MRT richtet sich der frei rotierende Magnet in seinem Geh\u00e4use selbst aus, wodurch praktisch kein magnetisches Drehmoment vorhanden ist.<\/em><\/p>\n<p>Dieser Anspruch betrifft ebenso die Praktikabilit\u00e4t und den Komfort bei MRT-Scans mit unseren Implantaten. MRT-Untersuchungen mit MED-EL CIs sollen schlie\u00dflich nicht nur sicher sein, sondern zudem alltagstauglich in der Durchf\u00fchrung und zielf\u00fchrend im Resultat. Ganz in diesem Sinne bietet der SYNCHRONY Magnet zweckdienliche SAR-Limits und somit Zugang zu einer breiten Palette an Scan-Sequenzen. Alle 1,5 T Scans k\u00f6nnen im normalen Betriebsmodus erfolgen. Bei Scans mit 3,0 Tesla ist der normale Betriebsmodus f\u00fcr alle K\u00f6rperregionen zugelassen, die mehr als 35 cm vom Scheitel entfernt sind \u2013 mit separaten Grenzwerten f\u00fcr Kopf- und Hals-Scans. Die exakten Angaben und MRT-Bedingungen finden Sie im Handbuch f\u00fcr Medizinische Behandlungen mit MED-EL Cochlea-Implantaten auf <a href=\"http:\/\/www.medel.com\/de\/isi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.medel.com\/de\/isi<\/a>.<\/p>\n<p>Mit dem SYNCHRONY Magneten sind f\u00fcr MRT-Scans bei 1,5 oder 3,0 Tesla keinerlei spezielle Vorkehrungen erforderlich* \u2013 weder eine Magnetentfernung*** noch das Anlegen von Verb\u00e4nden oder sonstigen \u00e4u\u00dferen Verst\u00e4rkungen. Ihr Patient nimmt einfach kurz vor dem Scan seinen Audioprozessor ab und schon kann der Scan starten \u2013 nat\u00fcrlich unter Einhaltung einiger weniger Hinweise in der entsprechenden Bedienungsanleitung. Sofort nach dem Scan kann der Patient den Audioprozessor wieder anbringen und wie gewohnt h\u00f6ren.<sup>9<\/sup><\/p>\n<ul>\n<li>SYNCHRONY und <a href=\"https:\/\/blog.medel.pro\/de\/das-synchrony-2-cochlea-implantat-legt-wert-auf-intuitive-chirurgische-handhabung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SYNCHRONY 2<\/a> Cochlea-Implantat<\/li>\n<li>MRTs mit 1,5 und 3,0 Tesla ohne vorherige Magnetentfernung***<\/li>\n<li>Minimiertes Risiko einer Magnet-Dislokation<\/li>\n<li>Kein Kopfverband notwendig<\/li>\n<li>Keine H\u00f6runterbrechung \u2013 sofort nach dem Scan wieder h\u00f6ren<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ein sicheres Gef\u00fchl<\/h3>\n<p>Irgendwann werden Ihre Patienten einen MRT-Scan ben\u00f6tigen. Dann ist es entscheidend, dass sie Implantate haben, die rasche und sichere MRT-Scans erm\u00f6glichen. Davon profitieren beide Seiten. Unterst\u00fctzen Sie Ihre Patienten deshalb schon bei der Wahl des Implantats und helfen Sie ihnen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen. So wie Ihre Patienten sich auf Sie verlassen, k\u00f6nnen Sie sich auf uns verlassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Weiterlesen, teilen, abonnieren<\/h3>\n<p>Wie laufen <a href=\"https:\/\/blog.medel.pro\/de\/mrt-hinweise-fuer-cochlea-implantate-von-med-el-schritt-fuer-schritt-erklaert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MRTs mit dem SYNCHRONY Implantat<\/a> in der Praxis ab? Lesen Sie hier den interessanten <a href=\"https:\/\/blog.medel.pro\/de\/30-tesla-mrt-mit-dem-synchrony-cochlea-implantat-erfahrungen-einer-radiologie-technologin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fallbericht einer Radiologie-Technologin<\/a>.<\/p>\n<p>Sie sind auch an der MRT-Sicherheit anderer MED-EL Produkte interessiert? Detaillierte MRT-Bedingungen und Sicherheitshinweise f\u00fcr all unsere H\u00f6rl\u00f6sungen finden Sie auf <a href=\"http:\/\/www.medel.com\/de\/isi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.medel.com\/de\/isi<\/a>. Und sehen Sie sich auch unseren Blog-Artikel zum Thema <a href=\"https:\/\/blog.medel.pro\/de\/mrt-hinweise-fuer-vibrant-soundbridge-bonebridge-schritt-fuer-schritt-erklaert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MRT mit dem SOUNDBRIDGE oder BONEBRIDGE Implantat<\/a> an.<\/p>\n<p>Sollten Sie noch Fragen zu radiologischen Untersuchungen mit MED-EL Implantaten haben, verwenden Sie bitte einfach das untenstehende Kontaktformular.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.medel.pro\/de\/abonnieren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Abonnieren Sie jetzt den MED-EL Professionals Blog<\/a> und erhalten Sie regelm\u00e4\u00dfig Updates von MED-EL direkt in Ihren Posteingang.<\/p>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>* MED-EL Cochlea-Implantate ab 1994 sind bedingt MR-sicher. Nutzer k\u00f6nnen sich problemlos einer MRT-Untersuchung unterziehen, sofern die Voraussetzungen gem\u00e4\u00df dem Handbuch f\u00fcr Medizinische Verfahren f\u00fcr MED-EL CI\/ABI Systeme eingehalten werden.<\/em><\/p>\n<p><em>** Nicht alle der gezeigten Produkte, Zubeh\u00f6rteile oder Indikationen sind in allen L\u00e4ndern zugelassen bzw. verf\u00fcgbar. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen MED-EL Ansprechpartner.<\/em><\/p>\n<p><em>*** Ausgenommen bei diagnostischer Notwendigkeit.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Referenzen<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">Cochlear MRI guidelines for professionals. https:\/\/www.cochlear.com\/us\/en\/professionals\/resources-and-training\/mri-guidelines<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">MRI Safety Information with the Advanced Bionics HiRes\u2122 Ultra Cochlear Implant. https:\/\/advancedbionics.com\/us\/en\/home\/professionals\/mri-safety.html<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">Hassepass, F., Stabenau, V., Arndt, S., Beck, R., Bulla, S., Grauvogel, T., &amp; Aschendorff, A. (2014) Magnet dislocation: an increasing and serious complication following MRI in patients with cochlear implants. Rofo. 186 (7) 680\u2013685<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">Kim, B.G., Kim, J.W., Park, J.J., Kim, S.H., Kim, H.N., &amp; Choi, J.Y. (2015). Adverse events and discomfort during magnetic resonance imaging in cochlear implant recipients. JAMA Otolaryngol Head Neck Surg. 141(1), 45\u201352.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">Carlson, M.L., Neff, B.A., Link, M.J., Lane, J.I., Watson, R.E., McGee, K.P., Bernstein, M.A., &amp; Driscoll, C.L. (2015) Magnetic resonance imaging with cochlear implant magnet in place: safety and imaging quality. Otol Neurotol. 36(6):965\u2013971.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">Young, N.M., Rojas, C., Deng, J., Burrowes, D., &amp; Ryan, M. (2016) Magnetic resonance imaging of cochlear implant recipients. Otol Neurotol. 37(6):665\u2013671.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">Gubbels, S., &amp; McMenomey, S. (2006) Safety study of the Cochlear Nucleus 24 device with internal magnet in the 1.5 Tesla magnetic resonance imaging scanner. Laryngoscope. 116(6):865\u2013871.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Walker, B., Norton, S., Phillips, G., Christianson, E., Horn, D., &amp; Ou, H. (2018) Comparison of MRI in pediatric cochlear implant recipients with and without retained magnet. Int. Journal of Pediatric Otorhinolaryngology. Epub ahead of print. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ijporl.2018.03.013\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ijporl.2018.03.013<\/a><\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">Todt, I., Tittel, A., Ernst, A., Mittmann, P., Mutze, S. (2017) Pain free 3 T MRI scans in cochlear implantees. Otol Neurotol. 38(10) e401\u2013e404.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">Wagner, F., Wimmer, W., Leidolt, L., Vischer, M., Weder, S., Wiest, R., Mantokoudis, G., &amp; Caversaccio, M. (2015) Significant artifact reduction at 1.5T and 3T MRI by the use of a cochlear implant with removable magnet: an experimental human cadaver study. PLoS One. 10(7): e0132483.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">Helbig, S., Stoever, T., Burck, I., Kramer, S. (2017) Cranial MRI in a young child with cochlear implants after bilateral magnet removal. Int J Pediatr Otorhinolaryngol. 103:1-4.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">Pross, S.E., Ward, B.K., Sharon, J.D., Weinreich, H.M., Aygun, N., Francis, H.W. (2018). A prospective study of pain from magnetic resonance imaging with cochlear implant magnets in situ. Otol Neurotol. 39(2):e80-e86.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt;\">Franceschi, A.M, Wiggins, G.C., Mogilner, A.Y., Shepherd, T., Chung, S., &amp; Lui, Y.W. (2016). Optimized, Minimal Specific Absorption Rate MRI for High-Resolution Imaging in Patients with Implanted Deep Brain Stimulation Electrodes. AJNR Am J Neuroradiol. 37(11):1996-2000<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1611829230157{margin-bottom: 0px !important;}&#8220;]Die steigende diagnostische Bedeutung und der immer h\u00e4ufigere Einsatz von MRT-Ger\u00e4ten haben dazu gef\u00fchrt, dass Statistiken zufolge jeder Mensch mindestens einmal im Leben einen MRT-Scan ben\u00f6tigt. Allein in den USA werden t\u00e4glich mehr als 100.000 MRT-Untersuchungen durchgef\u00fchrt. 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